Laetare! Intimatio 15. März 2026
Ein Hauch von Brasilien wehte am vergangenen Sonntag durch die neugotischen Bögen der Wiener Votivkirche. Unter dem hoffnungsvollen Motto „Laetare. Musik verbindet. Freude bewegt“ feierte die Gemeinde einen Gottesdienst, der weit über eine klassische Liturgie hinausging – es war ein lebendiges Fest der Begegnung und der kulturellen Brücken.
Ein Fest der Gemeinschaft und des Glaubens
Der vierte Fastensonntag, traditionell als Laetare („Freue dich“) bekannt, hätte kaum passender begangen werden können.
Weihbischof Franz Scharl zelebrierte die heilige Messe und fand in seiner Predigt die Verbindung zwischen der österlichen Vorfreude und der verbindenden Kraft der Musik.
Musik, die Grenzen überwindet
Die Atmosphäre in der Votivkirche war geprägt von einer besonderen Energie:
- Moderne Kirchenlieder luden zum Mitsingen und Innehalten ein.
- Brasilianische Klänge brachten eine Wärme in den Kirchenraum, die man sonst eher aus südlichen Breiten kennt.
- Die Rhythmen und Harmonien sorgten dafür, dass die „Freude“, die das Motto versprach, für alle Besucher*innen spürbar wurde.
Internationalität im Wort
Nicht nur die Musik, auch das gesprochene Wort spiegelte die Internationalität der Gemeinde wider. Die Lesungen in portugiesischer Sprache verliehen der Liturgie eine authentische, weltkirchliche Note. Es war dieser „Hauch von Brasilien“, der die Votivkirche in einen Ort der globalen Gemeinschaft verwandelte und zeigte: Glaube und Freude kennen keine Sprachbarrieren.
Der Auftakt zu etwas Großem
Diese Messe ist der Start zu einer Veranstaltungsreihe. Unter dem Motto „Laetare. Musik verbindet. Freude bewegt.“ werden in nächster Zeit weitere Termine folgen, die das Miteinander und die verbindende Kraft der Kunst in den Mittelpunkt stellen.
Der Gottesdienst in der Votivkirche hat an diesem Tag bewiesen, dass Tradition und moderne Lebensfreude keine Gegensätze sind, sondern sich gegenseitig inspirieren können
Also: Laetare!