Laetare! Brasilien trifft Dornbach!

Salsa - Workshop

Bei diesen Rhythmen geht es nicht anders: alle machen mit!

In einem Workshop wurde eine einfache Choreografie erarbeitet, die dann mit viel Freude präsentiert wurde.

Tanzperformance aus dem Amazonas

Das optische Highlight des Tages war der Auftritt einer Tanzgruppe in traditionellen Kostümen aus dem Amazonasgebiet. Mit farbenfrohen Gewändern präsentierte die Gruppe Choreografien, die von den Mythen und der Natur der Region erzählen. Die Performance bot einen faszinierenden Einblick in die indigenen Traditionen Brasiliens.

Stimmen aus der Vila Maria

Einblicke und Gebete aus der Favela!

In einer kleinen Ausstellung des Künstlers Rodrigo "Astro" Pinheiro & CNP wurde über das Projekt Projeto Providencia berichtet, das mittlerweile 1.600 jungen Menschen aus den Favelas unterstützt und begleitet. Über 40.000 Kinder und Jugendliche haben von dieser Initiative profitiert.

Ganz im Sinne von Laetare! geht es um Kunst, Musik und Gemeinschaft!


Laetare! Intimatio 15. März 2026

Ein Hauch von Brasilien wehte am vergangenen Sonntag durch die neugotischen Bögen der Wiener Votivkirche. Unter dem hoffnungsvollen Motto „Laetare. Musik verbindet. Freude bewegt“ feierte die Gemeinde einen Gottesdienst, der weit über eine klassische Liturgie hinausging – es war ein lebendiges Fest der Begegnung und der kulturellen Brücken.

Ein Fest der Gemeinschaft und des Glaubens

Der vierte Fastensonntag, traditionell als Laetare („Freue dich“) bekannt, hätte kaum passender begangen werden können.

Weihbischof Franz Scharl zelebrierte die heilige Messe und fand in seiner Predigt die Verbindung zwischen der österlichen Vorfreude und der verbindenden Kraft der Musik.

Musik, die Grenzen überwindet

Die Atmosphäre in der Votivkirche war geprägt von einer besonderen Energie:

  • Moderne Kirchenlieder luden zum Mitsingen und Innehalten ein.
  • Brasilianische Klänge brachten eine Wärme in den Kirchenraum, die man sonst eher aus südlichen Breiten kennt.
  • Die Rhythmen und Harmonien sorgten dafür, dass die „Freude“, die das Motto versprach, für alle Besucher*innen spürbar wurde.

Internationalität im Wort

Nicht nur die Musik, auch das gesprochene Wort spiegelte die Internationalität der Gemeinde wider. Die Lesungen in portugiesischer Sprache verliehen der Liturgie eine authentische, weltkirchliche Note. Es war dieser „Hauch von Brasilien“, der die Votivkirche in einen Ort der globalen Gemeinschaft verwandelte und zeigte: Glaube und Freude kennen keine Sprachbarrieren.

Der Auftakt zu etwas Großem

Diese Messe ist der Start zu einer Veranstaltungsreihe. Unter dem Motto „Laetare. Musik verbindet. Freude bewegt.“ werden in nächster Zeit weitere Termine folgen, die das Miteinander und die verbindende Kraft der Kunst in den Mittelpunkt stellen.

 

Der Gottesdienst in der Votivkirche hat an diesem Tag bewiesen, dass Tradition und moderne Lebensfreude keine Gegensätze sind, sondern sich gegenseitig inspirieren können

Also: Laetare!